SASDas obstruktive Schlafapnoesyndrom ist die häufigste schlafbezogene Atmungsstörung Es wird meist bei übergewichtigen Männern im Alter über 40 Jahre angetroffen. Aber auch junge schlanke Frauen können ein Schlafapnoesyndrom haben. Deswegen kommt es auf die hinweisenden Symptome an, wenn zu klären ist, ob eine solche Störung vorliegt.

 

 

SASWenn im Schlaf die Muskeln, die die oberen Atemwege offenhalten, erschlaffen, kann es zu einer Verengung oder sogar zu einem Verschluß der Atemwege kommen. Dann ist der Weg für die Atemluft versperrt. Dann kann Atmung nicht mehr geordnet stattfinden und Störung des Schlafes und Bedrohung des Stoffeswechsels sind unausweichlich.

Die Diagnose des Schlafapnoesyndrom findet zunächst mittels eines einfachen Monitoring-Gerätes statt, das der Patient über Nacht zur Überwachung von Atmung und Schlaf mit nachhause nimmt. Wenn sich der Verdacht erhärtet, wird im Schlaflabor die endgültige Diagnose gestellt.

Der Fragebogen zum Schlaf (hier herunterladen ) gibt wertvolle Hinweise für uns. Bitte füllen Sie ihn ggf. vorab aus und bringen ihn mit in die Sprechstunde.

CPAP-TherapieDie häufigste und erfolgreichste Behandluing des obstruktiven Schlafapnoesyndroms ist die CPAP-Therapie. Damit ist eine Behandlung gemeint, bei der durch eine vorsichtige Erhöhung des Druckes der Atemluft die oberen Atemwege stabilisiert werden und so deren Erschlaffung und Verschluß vermieden werden (pneumatische Schienung). Durch diese Therapie, die heutzutage mit leichten, leisen und schonenden Geräten verwirklicht wird, können die schlafbezogenen Atmungsstörungen meist sofort zuverlässig beseitigt werden.

Die Behandlung muß allerdings jede Nacht durchgeführt werden. Wer CPAP benötigt und die Erleichterung spürt, die sich einstellt, nimmt die Belästigung durch das Gerät meist gerne an.