Pollenflug ist für Allergiker Leidenszeit. Abhängig von ihrer Allergie haben sie im Frühjahr, Sommer oder Herbst bei starkem Pollenflug Beschwerden: Schnupfen, Augen Jucken, Postern und Asthma bronchiale können ausgelöst werden.

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Wer stark auf bestimmte Pollen reagiert, sollte sich darauf einstellen:

  • Halten Sie die Fenster bei trockenem, leicht windigen Wetter tagsüber geschlossen, vor allem in den frühen Morgenstunden. Lüften Sie möglichst nur bei Regen und in den späten Abendstunden.

  • Gehen Sie bevorzugt nachmittags oder abends spazieren, besonders gering ist die Anzahl der Pollen direkt nach einem kräftigen Regen. Besonders pollenreich ist die Luft an trockenen, sonnigen und windigen Tagen.

  • Schließen Sie beim Autofahren Fenster und Schiebedach. Schalten Sie auch die Lüftung aus und lassen Sie einen Lüftungsfilter einbauen

  • Waschen Sie sich abends die Haare, denn vor allem lange Haare können die reinsten Pollenfänger sein.

  • Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht an der frischen Luft, sondern nur im Haus. Pollen setzen sich überall fest, in der Bettwäsche und in den Kleidern.

  • Falls Sie einen Rasen haben, mähen Sie diesen vor der Gräserblüte, Anfang bis Mitte Mai, und halten ihn dann konstant kurz! Noch besser: Lassen Sie jemand anderen diese Arbeit tun. Denn beim Rasenmähen werden besonders viele Pollen aufgewirbelt.

  • Verzichten Sie in Ihrem Garten auf Pflanzen, die viele Pollen produzieren (Birke, Hasel). Wählen Sie stattdessen Pflanzen mit auffallenden Blüten (Rosen, Lavendel), Kletterpflanzen (Efeu), Farne und Moose! Lassen Sie sich bei der Wahl der Pflanzen von einem Fachmann beraten.

  • Wenn es möglich ist, planen Sie in der Hochsaison "Ihrer" Pollen Urlaub im Hochgebirge, am Meer oder in Ländern mit einer anderen, "ungefährlichen" Pflanzenwelt.

Wenn dieser allgemeinen Maßnahmen nicht helfen, verordnen wir an die allergische Medikamente und beraten Sie zu einer eventuellen Hyposensibilisierung.