LungenfunktionsmessungDie Spirometrie und die Bodyplethysmographie dienen der Messung der Lungenfunktion. Gemessen wird bei der einfachen kleinen Lungenfunktionsmessung (Spirometrie) die Menge der Luft, die der Patient atmen kann, gemessen wird ausserdem die Geschindigkeit, mit der dies geschieht. Dabei gilt die einfache Faustregel: je mehr Luft und je schneller durch die Bronchien gepumpt, desto besser.

Bei der Bodyplethysmographie wird zusätzlich der Widerstand gemessen, der der Atemluft durch Strömungsreibung in den Bronchien entgegengesetzt wird - erhöht z.B. bei der schubweisen Verschlechterung des Asthma bronchiale; ausserdem kann indirekt die Menge an Luft errechnet werden, die der Patient als Restluft nicht ausatmen kann. Diese ist vor allem beim Lungenemphysem (Blählunge) gesteigert und somit eine wichtige Kenngrösse bei der Ermittlung des Schweregrades. Für die Messung der Bodyplethysmographie werden dem Patienten zwei kleine Unannehmlicheiten zugemutet: Er wird für wenige Minuten in eine geschlossene Kabine gesetzt - dies ist notwendig, da die Druckverhältnisse der umgebenden Kabinenluft in die Berechnung der Restluftmenge einbezogen wird (die Kabine kann natürlich von innen jederzeit und ohne Schaden geöffnet werden!). Ausserdem wird für Sekundenbruchteile der Atemstrom durch eine Klappe (shutter) verschlossen - dies ist notwendig, um den Atemwegswiderstand zu messen.

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.