BronchoskopieWenn Symptome oder Krankheiten der Atemwege durch indirekte Diagnoseschritte - Röntgen, Computertomographie, Lungenfunktionsprüfungen etc. - nicht aufzuklären sind, ist oft die Bronchoskopie angezeigt. Die Spiegelung der Atemwege findet heutzutage fast immer unter der Einwirkung einer Beruhigungsspritze ambulant statt. Es wird mit einer dünnen (6 mm und weniger) biegsamen Fiberoptik (Glasfiber-Lichtleiter) untersucht. Auf eine Narkose und den Einsatz starrer Rohre kann bis auf seltene Ausnahmen verzichtet werden.

Die Untersuchung dauert meist 5-10 Minuten und gilt als weniger belästigend, als z.B. die Magenspiegelung. Der Patient muß nüchtern sein. Meist kann er schon bald nach der Untersuchung wieder nachhause gehen. Essen und trinken darf er etwa 90 Min. nach der Untersuchung. Diagnosen können oft schon direkt während der Bronchoskopie gestellt werden. Nicht selten erhält der Arzt die Diagnose jedoch erst einige Tage später, wenn vom Labor die Materialproben (Absaugung, Probenentnahme mit kleinen Bürstchen oder Zängelchen) untersucht wurden. So können ´Diagnosen wie schwere Infektionen, TBC, Tumoren etc. erkannt werden.