Verfolgen, wie Ihr Asthma stetig weniger wird ...

NO (Stickoxid) wird in den tiefen Atemwegen frei­gesetzt, wenn dort Entzündungsprozesse ablau­fen. Vor allem bei Asthma ist dieser Vorgang aus­geprägt nachweisbar.

Ist Asthma sehr aktiv und behandlungsbedürftig, liegen die Werte sehr hoch. Gelingt es, die Entzün­dung zu bremsen und Asthma nachhaltig zu vermindern, so sinken die Werte messbar ab. Die NO-Messung bietet also eine sehr gute Möglichkeit, die Thera­pie z. B. mit inhalativem Cortison eng an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Für eine schonen­de Langzeittherapie ist das ein wirklicher Fortschritt. 

Die beispielsweise durch Allergien hervorgerufene Entzündung beim Asthma treibt die Erkrankung vor­an und führt zu immer stärkeren und dauerhafte­ren Schäden an den Bron­chien. Durch Schleimlöser, Hustenmittel oder auch bronchienerweiternde Medikamente lässt sich dies nicht beeinflussen. Entzündungshemmende Medikamente hingegen wie beispielsweise inhalative Cortisonmedikamente wirken hervorragend, werden aber von vielen Patienten mit Bedenken und oft zu kurz und zu niedrig dosiert eingesetzt. Die NO-Messung bietet erstmals in der Asthmathe­rapie die Möglichkeit, den Grad der Entzündung durch einen einfachen Atemtest zu bestimmen. Damit kann die entzündungshemmende Therapie wesentlich präziser geplant und durchge­führt werden. Diese Methode ist erst seit kurzem verfügbar und wird von den Kran­kenkassen nicht über­nommen.

Die NO-Messung hilft, die entzün­dungshemmende Therapie optimal ein­zustellen und damit immer genau soviel Medi­kament einzusetzen, wie auch wirklich gebraucht wird.  

Die internationalen Leitlinien für Asthma empfehlen eine Anpassung der inhalierten Cortison-Dosis nach den Asthma-Symptomen, dem Bronchodilatoren-Bedarf sowie den Ergebnissen der Lungenfunktionsprüfung (LuFu).

Eine Studie in NEJM (New England Journal of Medicine)[1] untersuchte die Messung des ausgeatmeten Stickstoff-Monoxid (FE(NO)) bei Asthma als eine nicht-invasive-Methode und als eine alternative Untersuchung zur Anpassung einer inhalativen Cortisontherapie.
Insgesamt
97 Asthma-Patienten, die mit inhalativen Cortisonen behandelt wurden, wurden 12-Monate lang entweder auf der Basis der Messungen von ausgeatmetem Stickstoff-Monoxid (FE(NO)) oder auf konventionellem Wege beobachtet.
Fazit:
Nach Auswertung der Ergebnisse kommen die Mediziner zu der Schlussfolgerung, dass durch Messungen des ausgeatmeten Stickstoff-Monoxid (FE(NOJ) die Erhaltungsdosen von inhalierten Cortisonen signifikant reduziert werden können.

Somit bietet die Messung des ausgeatmeten Stickstoff-Monoxid eine vielversprechende nicht-invasive Alternativmethode zur Anpassung einer inhalativen Cortisontherapie.

Wir bieten Ihnen die Messung nach GOÄ A618 für 19,88 inklusive der Materialkosten an.

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[1] Smith AD et al: Use of exhaled nitric oxide measurements to guide treatment in chronic asthma. N Engl J Med. 2QQ5 May 2G;352(21 ):21S3-73. 2005 May 24.