AsthmaLuftnot tritt anfallsweise auf, wenn sich die Bronchien verengen. Die Atemwege – die Bronchien und die Luftröhre – sind beim Asthma bronchiale dauerhaft entzündet. Ursachen der Entzündung sind meist

Infekte, wiederholte Infekte
Allergien auf Pollen, Tierhaare etc.
dauerhafte Reizeinwirkungen durch Rauch, Staub, Abgase und Umweltschadstoffe

Die Verengung findet statt auf Grund von drei Arten der Reaktion:

die um die Bronchien angeordneten Muskeln ziehen sich zusammen und " strangulieren" den Atemweg von außen
die Schleimhaut, die die Bronchien auskleidet, schwillt stark an und verengt so den Luftweg
der Bronchialschleim wird vermehrt produziert und die Schleimflocken liegen im Bronchus als Hindernis für die Atmung

Die Behandlung des Asthma bronchiale richtete sich auf Ursachen und Symptome.

Wenn es gelingt, eine Allergie zu bessern – z. B. durch die so genannte Hyposensibilisierung gegen Pollen – wird auch das Asthma bronchiale besser werden. Wenn es gelingt, Infekte im Zaum zuhalten, ist ebenfalls eine Besserung zu erreichen. Die Vermeidung von Schadstoffen – vor allem das und die Autoabgase – wirkt sich positiv auf die Krankheit aus.

Oft genügt jedoch das ursächliche herangehen nicht. Die symptomatische Behandlung ist erforderlich. Hierbei stehen inhalative Medikamente – meist als Dosieraerosole oder als Pulverinhalation – im Vordergrund. Bei bakteriellen Infekten im Rahmen einer akuten Bronchitis sind Antibiotika einzusetzen. Bei starker Luftnot wird nicht selten Kortison auch als Tabletten oder als Spritzen benötigt.

Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung, die die Patientin/den Patienten meist lebenslang begleitet. Deswegen sollte eine gründliche Schulung über die Erkrankung, die Möglichkeiten der Selbsthilfe und die Behandlung im akuten Notfall stattfinden. Je mehr die Patienten/der Patient über seine Erkrankung weiß, desto eher wird sie/er damit bei guter Lebensqualität leben können. Die gut informierte Patienten/der gut informierte Patient ist in der Partnerschaft mit dem Lungenfacharzt für die Behandlung seiner dauerhaften Erkrankung am besten vorbereitet.

Testen Sie sich selbst mit dem ACT (Asthma Control Test) - bitte bringen Sie Ihren ACT gleich ausgefüllt mit in die Sprechstunde!